Felskirche Santi Stefani

SAC-B-005

Bei diesem Gebäude handelt es sich um eine Basilika, die durch breite Pfeiler in drei Schiffe geteilt wird, welche jeweils mit einer Apsis enden. Die Seitenwände sind durch unregelmäßig geschnittene Nischen gegliedert...

Bei diesem Gebäude handelt es sich um eine Basilika, die durch breite Pfeiler in drei Schiffe geteilt wird, welche jeweils mit einer Apsis enden. Die Seitenwände sind durch unregelmäßig geschnittene Nischen gegliedert. Eine weitere Besonderheit ist das Vorhandensein einiger Gräber im Inneren und im unmittelbaren Äußeren der Kirche, die deren Funktion als Bestattungsort sowie ihren privaten Charakter unterstreichen.
Wie aus einer der zahlreichen aufgemalten Weihinschriften an der Darstellung der Stifter hervorgeht, war die Kirche dem Heiligen Stefan geweiht. Der Stifter war ein Vertreter des Klerus, Georg, der kniend zu Füßen des Bildes der Maria mit Kind auf dem dritten Pfeiler von links vom Eingang zur Krypta zu finden ist.
Die Ausmalung ist, wie schon gesagt, nur teilweise erhalten und zeigt verschiedene Phasen vom späten 10. bis ins 14. Jh. Sie bedeckt die Wände, die Nischen und die Seiten der Pfeiler. Zur spätesten Phase gehören die Mittelapsis und dann der größte Teil der Malereien, die die früheren überdecken, auf der Mittelapsis, auf den Wänden und Pfeilern.
Die ältesten Fresken sind in den Figuren der Aposteln Andreas und Philipp zu erkennen, die durch ihren Namen auf Griechisch bezeichnet sind. In der rechten Apsis befindet sich Christus zwischen zwei betenden Engeln. In der Nordapsis finden wir dagegen die Darstellungen dreier heiliger Bischöfe. Zu sehen sind der Heilige Nikolaus in der Mitte, daneben der Heilige Johannes Chrysostomus und link der Heilige Basilius. Weitere Heiligendarstellungen finden sich auf den Pfeilern und in den Nischen an der rechten Wand, darunter die des Heiligen Antonius mit beschrifteter Schriftrolle.
Auf der Innenseite des rechten Pfeilers an der Apsis befindet sich das Bild des heiligen Arztes Pantaleo. Unterhalb des Bogenansatzes der Nische auf der rechten Seite der Krypta sind die nur schwer erkennbaren Darstellungen der Heiligen Kosmas und Damian zu sehen
Ins fortgeschrittene 11. oder in die erste Hälfte des 12. Jhs. n.Chr. gehört die schöne Figur eines heiligen Soldaten, wahrscheinlich des Heiligen Georg. Die letzte Phase der Wandmalereien bedeckte alle Wände der Felskirche. Das Apsisfresko zeigt eine seltene Szene, die sich auf die Apokalypse bezieht und durch eine griechische Inschrift auf das Jahr 1379/80 datiert ist.

Latitudine 40° 3'31.90"N
Longitudine 18°23'47.59” E

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