Museum der byzantinischen Fresken

SAC-B-004

Die ursprüngliche Kirche „S. Maria de la Grotta“ wurde zwischen 1521 und 1530 auf Betreiben des Bischofs von Castro, Giorgio Rosa, aus uns unbekannten Gründen verschlossen und bedeckt. Erst 1929 wurde die Krypta mit ihren Malereien tatsächlich wiederentdeckt, wobei sofort der schlechte...

Die ursprüngliche Kirche „S. Maria de la Grotta“ wurde zwischen 1521 und 1530 auf Betreiben des Bischofs von Castro, Giorgio Rosa, aus uns unbekannten Gründen verschlossen und bedeckt. Erst 1929 wurde die Krypta mit ihren Malereien tatsächlich wiederentdeckt, wobei sofort der schlechte Erhaltungszustand erkennbar wurde, der sich in zahlreichen Schäden zeigte, die auf das Eindringen von Wasser und Feuchtigkeit zurückzuführen sind. Trotz einiger Sofortmaßnahmen, die in den darauffolgenden 25 Jahren erfolgten, beschloss Cesare Brandi, Direktor des Zentralinstituts für Restaurierungsarbeiten in Rom, im Jahre 1955 die endgültige Entfernung der Wandmalereien vom gewachsenen Fels, denn anderenfalls wären diese wegen der beginnenden Verkrustungen aus Karbonat und Schimmel verloren gegangen. Die abgenommenen Fresken wurden in Rom restauriert und zunächst 1958 in den Trajansmärkten ausgestellt, 1961 in Turin. Poggiardo drang jedoch auf deren Rückgabe. Brandi hatte bei verschiedenen Gelegenheiten erklärt, es sei ausgeschlossen, dass diese an den ursprünglichen Ort zurückkehrten, sodass die Einrichtung neuer, geeigneter Ausstellungsräume erforderlich wurde. Die Stadtverwaltung beauftragte 1969 Franco Minissi mit dem „Entwurf eines Pavillons für die Aufnahme der byzantinischen Fresken von Santa Maria degli Angeli“. Die Arbeiten für dieses Freskenmuseum schritten rasch voran, und im September 1972, als das Gebäude fast fertig war, wurden die Malereien in den neuen Ausstellungsort gebracht. Dieser befand sich inmitten des Stadtparks und wurde 1975 endgültig eröffnet.

Latitudine 40°03'09.00”N
Longitudine 18°22'41.20”E

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