Park der Krieger

SAC-B-003

Dieser Park wurde 2002 eingerichtet, nachdem die Stadt Poggiardo einige Dutzend Hektar Land erworben hatte, auf dem sich die antike Siedlung von Vaste, auf Griechisch Βαῦστα, auf Lateinisch Basta, befand...

Dieser Park wurde 2002 eingerichtet, nachdem die Stadt Poggiardo einige Dutzend Hektar Land erworben hatte, auf dem sich die antike Siedlung von Vaste, auf Griechisch Βαῦστα, auf Lateinisch Basta, befand.
Im 4. und 3. Jh. v.Chr. war die messapische Siedlung mit einer 3,380 km langen Stadtmauer ausgestattet, welche ca. 78 ha umschloss. Das Gebiet innerhalb der Befestigungsanlagen war nicht vollständig mit Wohnhäusern bebaut, sondern diese konzentrierten sich im zentralen Teil, der im Wesentlichen der heutigen Stadtbebauung entspricht. Große Flächen waren dem Handwerk, der Land- und Viehwirtschaft vorbehalten. Innerhalb und außerhalb der Stadtmauern erstreckten sich Nekropolenbereiche.
Seit den 80er Jahren wurden längs der Verteidigungsanlagen Flächen- und Tiefengrabungen, Surveys und Bauaufnahmen durchgeführt, bei denen an der Stadtmauer im 4. und 3. Jh. v. Chr. drei Bauphasen nachgewiesen werden konnten. Anschließend wurden intensive Restaurierungsarbeiten durchgeführt.
Um an die Soldaten zu erinnern, die auf den Mauern standen, hat der salentinische Bildhauer Ferruccio Zilli lebensgroße Kriegerfiguren aus Eisenblech geschaffen.
Mit der Besichtigung des Parks kann man am Portal an der Staatsstraße 497 oder von der Piazza Dante aus beginnen, oder auch vom Bereich der Heiligen Stefane aus, wo deren Felskirche und der nahegelegene frühchristliche Fundkomplex in der Besitzung Giuliano zu besichtigen sind. In den Bereichen für die Aufnahme der Besucher stehen diesen mehr als 3 km an Fahrrad- bzw. Wanderwegen zur Verfügung.
Etwa 150 östlich vom Portal kann man die Reste des Nordtors der messapischen Stadt besichtigen. Geht man dann weiter nach Süden, so folgt man der antiken Straße ins Zentrum der messapischen Stadt. Längs dieser Straße befanden sich ein archaischer Kultplatz (6. Jh. v.Chr.) und die große klassisch-hellenistische Tumulusnekropole (4.-3. Jh. v.Chr.). Der Rundgang geht dann in der Wohnsiedlung weiter bis zur Piazza Dante. Auf dem Fußboden sind Form und genaue Lage der archäologisch relevanten Baureste angegeben, die während der Ausgrabungen von 1999 freigelegt wurden und zu einem wichtigen Kultplatz der ersten Hälfte des 4. Jhs. v.Chr. gehörten.

Latitudine 40° 3'18.25"N
Longitudine 18°23'13.15"E

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