Basilika San Salvatore

SAC-B-063

Basilika San Salvatore
Ich habe den Grundriss einer Basilika, vier Pfeiler teilen meinen Innenraum in drei Schiffe, die in ebenso vielen Apsiden enden.
Ich bin aus schön kubischen Steinen aus lokalem Stein errichtet worden, eine Technik, wie sie für die Gebäude im Salento...

Basilika San Salvatore
Ich habe den Grundriss einer Basilika, vier Pfeiler teilen meinen Innenraum in drei Schiffe, die in ebenso vielen Apsiden enden.
Ich bin aus schön kubischen Steinen aus lokalem Stein errichtet worden, eine Technik, wie sie für die Gebäude im Salento aus dem 12. Jh. typisch ist.
Ich habe zwei Zugänge, einen auf der Südseite, der aus einer Tür mit einem Rechteckfenster darüber besteht. Dieser Eingang ersetzt den ursprünglichen, der sich unweit von diesem befand und oben eine Lünette zeigte. Rechts befindet sich ein schmales einbogiges Fenster.
Der Haupteingang ist vor Kurzem wieder geöffnet worden und zeigt oben ein Rechteckfenster.
An die Nordseite lehnt sich die neuzeitliche Grabkapelle der Basurto, während die drei aus dem Gebäude hervortretenden Apsiden, eine davon mit einem schmalen einbogigen Fenster, die Ostseite charakterisieren.
Meine Decke besteht derzeit aus Mauerwerk, das die ursprüngliche ersetzt, wahrscheinlich ein Tonnengewölbe über dem Mittelschiff und Schräggewölbe in den Seitenschiffen, auch wenn ein hölzerner Dachstuhl nicht auszuschließen ist.
In meinem Inneren sind Malereien zu sehen, die die Zeit vom Mittelalter bis zum 18. Jh. überstreichen.
An den Wänden des Mittelschiffs befindet sich eine Reihe von Bildern mit christologischem Inhalt, die nach denen in der Kirche San Pietro in Otranto zu den ältesten in der ganzen Gegend gehören. Wenn auch nur fragmentarisch erhalten, so müsste doch der komplette Zyklus des Dodekaorton dargestellt sein, d.h. die Abfolge der Szenen aus dem Leben Christi: die Darstellung im Tempel, die Taufe, die Verklärung, die Erweckung des Lazarus, der Einzug in Jerusalem, die Kreuzigung, die Auferstehung, die Himmelfahrt, Pfingsten und das Entschlafen der Maria.
Auf einer der Seiten des ersten Pfeilers links, unter dem Mittelbogen, befindet sich ein Bildnis aus dem 13 Jh., das Christus mit einem Buch darstellt, auf dem auf Griechisch der Satz „Ich bin das Licht der Welt“ aus dem Johannesevangelium geschrieben steht,
Die Malereien setzen sich mit fragmentarischen Heiligenfiguren fort, von denen einige eine Chlamys tragen, einen kurzen, leichten Mantel.
In den Bogenfeldern sind Figuren heiliger Bischöfe und Mönche dargestellt, letztere mit langem Bart oder einem Mantel, der einst eine Funktion im Klosterleben gehabt haben muss.
Aus dem 15. Jh. stammt das Bild in der Mittelapsis, auf dem die Verklärung des Herrn dargestellt ist: Christus, in Weiß gekleidet, ist in ein leuchtendes Oval gehüllt und wird von Moses und Elias begleitet, die mit gefalteten Händen erscheinen.

Latitudine 40° 5'15.59"N
Longitudine 18°20'46.18"E

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